Wenn der Bergsommer endet und sich auf den Almen bereits der Winter ankündigt, wird es für die Tiere langsam wieder Zeit, sich auf den Weg ins Tal zu machen. Nach ungefähr hundert Tagen auf der Alm kehren die Jungtiere im September wieder zurück zu den Bauern.
Die Kühe wurden von den Hirten im Frühjahr in die Berge hochgetrieben, um robust und widerstandsfähig zu werden. Die Hirten haben eine große Verantwortung, da sie den Besitzern und Bauern versprechen, alle Tiere im Herbst wieder heil ins Tal zu bringen.
Die Kühe werden dafür mit farbenprächtigem Kopfschmuck versehen, bekommen große Glocken um den Hals, die feindliche Dämonen auf dem Abtriebsweg vertreiben sollen. So dankt man für eine gute Weidesaison und dafür, dass alles unfallfrei verlief.
Für die Hirten ist der Sommer in den Bergen – ganz abgeschieden und alleine mit den Tieren – wahrlich nicht einfach. Neben dem täglichen Merken und versorgen der Tiere, wird oftmals noch Käse und Butter hergestellt. Natürlich werden sie mit einem gigantischen Bergpanorama belohnt und können so auch mal der Hektik im Tal entkommen.
Tja, das wärs doch mal, ein Sommer auf der Alm, die Tiere versorgen … und genug Wolle und die Nähmaschine dabei. Mal sehen, was der Ehecheffi von meinem Plan hält. :-)

Mit lautem Glockengeläute ziehen die Tiere in den Dörfern ein und werden willkommen geheißen. Umrahmt wir der Almabtrieb mit einem Dorffest mit Musik, Marktständen, Tanzvorführungen und gemütlichem Beisammensein.

 

Und das kleinste Kälbchen hat den Almabtrieb verschlafen. :-)

Ist das Kälbchen nicht soooooooooo süss?! Ohhh, ich möchte ein Kälbchen haben. :-)

Liebe Grüße von einem schönen Tag in den Bergen

Kristin