Wochenlang freut man sich aufs Ausschlafen im Urlaub … und dann könnte man ausschlafen und ist doch schon vor 7 Uhr wach. :-)

Und wenn dann schon die ersten Sonnenstrahlen über den Berg kommen, die Luft noch etwas kühler ist … hat es uns früh morgens an den Hafen von Parikia gezogen. Gemütlich an der Strandpromenade sind wir entlang geschlendert, vorbei an den Bötchen, die im Hafen liegen … das Wasser schillert in der Sonne und die Fischer sind gerade zurückgekommen von ihrer nächtlichen Tour.

Meter … nein, kilometerweise Netze liegen vor und auf den Fischerbooten. Es wird geschäftig gewerkelt …

… die Boote werden geschrubbt …

… der gerade frisch gefangene Oktopus wird deftig durchgeknetet und klatschend auf die Kaimauer geschlagen. Als Münchner-Kindl sieht man sowas ja nicht so oft (im Gegensatz zu den an der See lebenden) … und so hab ich hier etwas verweilt und zugeschaut 

… kräftig ausgeholt … und „flatsch“ … knallt der Oktopus wieder runter. Die Einheimischen stehen schon bei den Fischerbooten und feilschen um den Preis, lauthals wird miteinander diskutiert …
 
 

Die frischen Fische haben eine tolle Farbe … in Kisten werden sie angeboten und sicherlich kriegt man hier keinen Fisch frischer. Es wird gewogen … eingepackt …

… und die Netze werden wieder geflickt und neu geknotet … da hätte ich wirklich stundenlang stehen und zuschauen können. Das ist wahrlich eine Wissenschaft für sich …

… bis wir uns versehen haben, stand die Sonne schon hoch am Himmel und wir haben die Zeit vor lauter Zuschauen ganz aus den Augen verloren. :-)

Gut, dass wir so früh wach waren … sonst hätten wir die Fischer glatt verpasst. :-)

Liebe Grüße

Kristin