Guten Morgen ihr Lieben,

ich hoffe es geht euch allen gut und ihr genießt das verlängerte Pfingst-Wochenende. Ja, heute ist Feiertag und es geht alles etwas langsamer und gemächlicher zu, als an einem normalen Montag. Allein, dass heute nicht der Wecker klingelt ist Luxus … auch wenn mich meine innere Uhr schon vorher wach werden lässt. Nochmal gemütlich umdrehen und über das nächste Strickprojekt nachträumen, vielleicht doch mal vorsichtig ein Äuglein öffnen und sehen, ob mich die Sonne anlacht … und dann entscheiden, ob es jetzt schon Frühstück gibt oder doch lieber erst nach der ersten Folge der Lieblings-Serie. ;-) Dafür sind so tolle Montags-Feiertage da. :-)

Und heute möchte ich euch dazu einladen, genauso gemütlich in den Montag zu starten. Am besten macht ihr es euch mit einer guten Tasse Tee oder Kaffee und an eurem Lieblingsplatz heimelig und dann möchte ich euch im heutigen Montags-Muster-Interview die liebe Irina Heemann alias „Stricken ohne Naht“ vorstellen. Eine wahnsinnig kreative Designerin, die uns allen einen tollen Einblick in Ihre Arbeit gewährt.

Startet gut in diese neue, kreative Woche!

 

Liebe Irina,

ich freue mich heute sehr, dich bei meinem Montags-Muster-Interview begrüßen zu dürfen. Wir kennen uns ja leider persönlich (noch) nicht, aber ich hatte vor einigen Jahren mal die Freude für dich testzustricken (wer neugierig ist, was das war – kann es HIER nachlesen und das süsse Babyjäckchen bestaunen) … und das war der Anfang einer großen Bewunderung deiner tollen Design-Konstruktionen. „Stricken ohne Naht“ … da kann sich manch einer nicht so richtig was vorstellen, umso mehr freuen ich mich, dass ich dir heute ein paar neugierige Fragen stellen darf und vielleicht auf den ein oder anderen für deine tollen Designs zu begeistern.

 

Für alle, die dich noch nicht oder nicht so gut kennen, stell dich doch bitte kurz vor. Wo kommst du her? Wo lebst du? Mit wem? Und wie?

Liebe Kristin,

vielen Dank für dein Interesse an meiner Arbeit!

Ich heiße Irina und habe in Deutschland und der Schweiz Modedesign und Textildesign studiert. Direkt am Anfang meines Studiums habe ich mich ausschließlich auf das Stricken spezialisiert, sowohl auf das Handstricken als auch auf das Maschinenstricken.

Ich wohne in Süddeutschland und habe mit meinem Mann 3 Kinder: 2 Söhne, 10 & 5 Jahre alt und eine Tochter, die 1 Jahr alt ist.

Da mein Mann auch aus dem kreativen Bereich kommt – er ist selbstständiger Architekt – besteht immer ein reger Austausch zwischen uns beiden. Auch die Betreuung der Kinder teilen wir uns. Das schreibe ich hier sehr bewusst, weil ich sonst mit drei Kindern „Stricken ohne Naht“ hätte nicht aufbauen können. Für meinen Mann und mich ist es der perfekte Weg um selbständig arbeiten zu können & so viel Zeit wie möglich mit den Kindern verbringen zu können.

 

Wie lange strickst du eigentlich schon? Von wem hast du es gelernt? Verbindest du damit etwas Besonderes? Was fasziniert dich daran so?

Ich stricke seit meiner Kindheit und bin nach wie vor fasziniert von den unfassbar vielen Möglichkeiten! Ein sehr großer Unterschied zum Schneiderhandwerk ist, dass man auch das Gestrick/„Gewebe“ selbst herstellt. Und jeder, der stricken kann, weiß, dass rechte und linke Maschen so unglaublich viele Variationen ergeben. Man könnte 10 Stricker/innen das gleiche Garn geben und es würden 10 verschiedene Strickstrukturen daraus herauskommen.

Dass ich Stricken unglaublich faszinierend finde, habe ich durch meine Berufswahl gezeigt ;-).

 

Dein Label heißt ja „Stricken ohne Naht“. Ich wage mal zu behaupten, dass es wirklich viele Stricker/innen gibt, die super gerne stricken, aber das Zusammennähen der einzelnen Strickteile nicht sooo schön finden (da zähle ich mich auch dazu 😊 ), somit hat das Stricken ohne Naht in den letzten Jahren einen großen Trend erlebt. Was bedeutet für dich „Stricken ohne Naht“? Was reizt dich so sehr daran, Konstruktionen zu entwerfen, die keiner Naht bedürfen?

Ja, den Trend nach nahtlosen Strickstücken erlebe ich seit meinem Masterstudium im Jahr 2011.

Aus diesem Grund hatte meine Masterthesis auch den Titel „Von der Socke zum Kleid – Die Anwendung der Stricktechnik der verkürzten Reihen auf Damenoberbekleidung“.

Ich habe mich damit beschäftigt, warum bei der Socke (mit einer Bumerangferse) die Dreidimensionalität der Fussferse mit den verkürzten Reihen nachgearbeitet wird, aber bei der Oberbekleidung diese Stricktechnik nicht angewandt wird.

Das hat mich so stark interessiert, dass ich mich seit dem Beginn des Masterstudiums nur noch damit beschäftige. Ich merke, wie viele Konstruktionsmöglichkeiten sich ergeben, nahtlos ein Strickstück zu erstellen.

Jeder kennt wohl die Raglanmodelle. Hier strickt man von oben nach unten oder andersrum.

Der Vorteil an meinen nahtlosen Konstruktionen ist die schräge Strickrichtung: die Jacken, Pullover, Kleider usw. haben einen weichen und fließenden Fall. Für alle Näherinnen: genau so wie der Zuschnitt des Stoffes im schrägen Fadenlauf.

Außerdem werden nie alle benötigten Maschen auf einmal gestrickt. Das wirkt extrem motivierend, weil die Reihen/Runden dann nicht so unendlich lang sind.

Ich merke immer mehr, wie viele Menschen sich für meine Schnittkonstruktionen begeistern! Leider sehe ich viel zu oft Modelle, die gleich aussehen. Dabei ist das Strickhandwerk so unglaublich vielseitig! Für mich ist es wie ein unerforschtes Gebiet ;-).

 

Du hast ja – wenn ich richtig informiert bin – Mode- und Textildesign studiert, aber auch Mathematik. War für dich schon immer klar, dass das zusammengehört? Was reizt dich so an der Kombi?

Richtig, ich habe sowohl Modedesign als auch Textildesign studiert. Mathematik hatte ich als Leistungskurs und war/bin davon fasziniert, dass es entweder richtig oder falsch ist.

Im Designbereich ist es dagegen ganz anders. Es geht, neben einer „Problemlösung“, sehr viel um Ästhetik und jeder weiss, dass es eine Geschmacksache ist.

Mathematik ist bei den Berechnungen der Modelle unglaublich wichtig. Außerdem benötige ich die Geometrie, um die Schnittkonstruktionen zu gestalten.

Unser Körper ist dreidimensional und das ist stets der Ausgangspunkt meiner Modelle. Bei mir spielen die einzelnen Schnittteile (Vorderteil, Rückenteil, Ärmel) eines Strickstückes keine Rolle bei dem Entwurf. Ich betrachte immer den Körper als gesamtes, dreidimensionales Objekt.

 

Wie läuft bei dir der Prozess des designens ab? Hast du ein genaues Bild vor Augen? Oder ergibt sich das Schritt für Schritt? Arbeitest du mit einem Mood-Board und hast du die Konstruktionen schon fest im Kopf oder wird erst gerechnet? Wie lange tüftelst du an so einer Konstruktion, bis alles perfekt ist?

Es ist schwierig zu beantworten. Grundsätzlich kann ich sagen, dass ich seit 2011 an meinen nahtlosen Strickkonstruktionen arbeite. Es kommen immer neue Konstruktionen dazu.

Die derzeitige Grundkonstruktion, nach der viele Modelle entstanden sind, z.B. #marapulli , #marajacke usw., habe ich letztes Jahr im Frühling entwickelt. Zuerst habe ich einen kleinen Pulli für meine Tochter gestrickt und danach folgte der #marlacardigan und noch viele andere Modelle. Bei jedem Modell wird diese Grundkonstruktion immer etwas verändert. Was ich nicht gerne mag, ist, ein zweites, identisches Modell erneut stricken. Es MUSS für mich immer eine Weiterführung geben. Ich liebe es einfach zu experimentieren!

Ich weiss, dass sich die derzeitige Konstruktion sehr bald nochmals verändern wird. Ich arbeite gerade mal wieder an einem Kleinkindprototypen. Da lassen sich neue Idee schneller umsetzen ;-).

Im Prinzip steht aber beim Entwurf immer die Verknüpfung zwischen der Konstruktion, dem ausgewählten Garn und dem Strickmuster im Einklang. Da ich mit diesen ungewöhnlichen Schnittkonstruktionen arbeite, ist in klassisches Element/Detail bei jedem Modell stets integriert. Der Betrachter braucht immer eine Sache, die er bereits kennt, gepaart mit einer neuen Sache, um sich für ein Modell begeistern zu können.

Bei meinem Entwurfsprozess wird nichts dem Zufall überlassen: kein Strickstück wird einfach so zusammengesetzt. Alle noch so kleinen Details, jede einzelne Masche hat ihre Berechtigung und ist schlussendlich aus vielen Stunden Entwurfs- & Experimentierphase entstanden.

Ausserdem arbeite ich, wie im Studium gelernt, mit Kollektionen: z. B. POLA, MARA usw. Dabei wächst eine Kollektion auch nach einer längeren Zeit immer weiter und bekommt weitere Modelle hinzu.

 

Für wen designst du? Bringst du alle Anleitungen unter deinem eigenen Label raus oder hast du auch Kooperationen, z.B. arbeitest du für und mit Wolleherstellern oder gar für Labels in der Modebranche?

Nach meinem Bachelorabschluss habe ich viele Jahre für zahlreiche Theater, Opern- & Balletthäuser in Deutschland, Österreich und Schweiz Strickkostüme erstellt.

Daneben habe ich für viele Strickzeitschriften, Stricktrends, Verena, Sabrina usw. und auch für einige Wolleherstellern, Lang Yarns, Schoppel, Lion Brand Yarn usw. Modelle designt.

Wenn meine Kinder etwas grösser sind, werde ich auch an einer Verkaufskollektion arbeiten. Also noch etwas mehr in die Modewelt abtauchen. Bis dahin arbeite ich aber weiter an „Stricken ohne Naht“ ;-)!

 

Auszeichnungen/Museum

Direkt nach meinem Bachelorabschluss habe ich zwei Strick-Couture-Kollektionen unter dem Namen „Irina Heemann – findest handmade knitwear“ entworfen. Ein Outfit davon wurde sogar im Museum für angewandte Kunst, neben vielen bekannten Modedesignern wie Chanel, Versace usw. ausgestellt. Das war natürliche eine unglaubliche Ehre für mich.

Meine Masterthesis wurde für den Schweizer Design Preis nominiert. Die Juroren haben in ihrer Nominierung diesen Satz notiert: „Das neu entwickelte Verfahren könnte die gestrickte Mode ästhetisch ganz wesentlich beeinflussen.“

Eine großartige Anerkennung, die mich bestärkt hat, immer weiter zu arbeiten und nicht aufzugeben.

 

Du hast vor einigen Jahren ja auch ein Buch rausgebracht genau zu diesem Thema. Vielleicht kannst du kurz beschreiben, was das Buch beinhaltet? Und wird es ein zweites Buch geben?

Ja, mein erstes Buch kam 2016 heraus. Es beinhaltet viele verschiedene Konstruktionen. Es ist definitiv nicht ein Buch für die Breite Masse der Stricker/innen. Man sollte Lust haben sich auf Neues einzulassen. Die Anleitungen sind so knapp wie es nur geht beschrieben: die Modelle sind also durch sehr viele Zahlen und nur mit sehr wenig Wörtern beschrieben.

Seit der Veröffentlichung des Buches habe ich stark an meiner Anleitungsart gearbeitet: ich habe die Beschreibung so optimiert, dass man ohne selbst zu überlegen, einfach nur das strickt, was in der Anleitung steht. Auch, wenn es sich erst einmal ungewöhnlich anhört und man nicht weiss, wie aus einem Dreieck eine Jacke, ein Pullover oder Pullunder entstehen soll. Das Grundgerüst vieler meiner Konstruktionen ist das Stricken eines Dreieckes, so wie bei einem Dreieckstuch. Und genau dieses bereitet ganz vielen Stricker/innen sehr viel Spass.

Und ja, es wird ein zweites Buch geben. Es kommt 2021 und wird „benutzerfreundlicher“ werden als das erste Buch ;-) Im Gegensatz zu dem ersten Buch werden die Anleitungen ausführlicher beschrieben werden. So, wie man es von meinen digitalen Anleitungen kennt.

 

Ich habe gesehen, dass du auch einen Online-Shop betreibst – einerseits kann man dort all deine Anleitungen erwerben, aber auch Wolle und Wollpakete. Welche Wolle bietest du an? Und worauf legst du hier besonderen Wert?

Ja, ich habe seit letztem Jahr einen Wollshop. Dort biete ich neben den deutschen Anleitungen (englische Anleitung findet man nur auf Ravelry) auch nachhaltige Garne und Knöpfe an.

Fast alle Garne sind GOTS zertifiziert. Diese Zertifizierung ist mit die Strengste in der Textilindustrie. Die Garne wurden biologisch angebaut/die Schafe werden kontrolliert biologisch gehalten. Dabei ist die komplette Herstellungskette, vom Anbau/Tierhaltung über die Fasergewinnung bis zum Verspinnen über die Färbung bis zum Aufwickeln zum Knäuel bzw. Strang, kontrolliert. Es werden also keine Tiere gequält, die pflanzlichen Fasern wie Baumwolle oder Leinen werden biologisch, ohne Chemie angebaut.

Und dann gibt es auch noch Garne im Shop, die naturbelassen sind. Fasern wie die von den Yaks und von den Alpakas werden meist in kleinen Herden von kleinen Bauern umweltgerecht gehalten, haben aber keine GOTS Zertifizierung, weil es für sie zu teuer ist. Dann achte ich darauf, dass es von „sicheren“ Grosshändlern, die zum Beispiel die Bioland Zertifierung als Manufaktur aufweisen, z.B. Wollmanufaktur Filges .

Ein dritter und auch sehr nachhaltiger Bereich in der Garnindustrie sind recycelte Garne. Dabei werden, z. B. bei Kaschmir, alte Pullover zerschreddert und dann wieder ohne neu zu färben wieder als Garn versponnen. Es wird nicht nur die Menge der kostbaren Fasern, sondern auch wichtige Ressourcen wie Wasser geschont. Auch bei dem veganem Garn aus Leinen wird dieses angewandt. Dann entsteht ein Garn, das aus 85% recycelten Leinenfasern besteht und nur aus 15% feldfrischen Fasern.

Ich finde, dass das Recyceln von natürlichen Materialien eine wunderbare Möglichkeit ist, die Umwelt zu schonen und dabei unserem Lieblingshobby voll und ganz gerecht zu bleiben. Zusätzlich ist es mir wichtig zu erwähnen, dass meine Garne im Vergleich zu Konventionellen preislich sehr gut mithalten können. Und spätestens hier kann kein Verbraucher sagen, dass er/sie es sich nicht leisten kann, biologische Garne zu konsumieren und dabei auf die Umwelt zu achten.

 

Was strickst du am liebsten? Hast du eine Lieblingstechnik? Oder gibt es noch etwas, was du unbedingt mal ausprobieren möchtest?

Am liebsten stricke ich die Technik der verkürzten und verlängerten Reihen. Es ist für mich in Verbindung mit vielen anderen Techniken eine unglaubliche, nie endende Schatzkiste an Möglichkeiten, ohne eine einzige Naht zu stricken.

Ich probiere immer mal wieder neue Techniken aus, merke aber, dass die verkürzten und verlängerten Reihen mich nach wie vor absolut faszinieren.

 

Wie viele Projekte hast du so parallel auf den Nadeln?

Ich habe IMMER viele Projekte auf den Nadeln, ungefähr 3-8. Projekte. Einige von ihnen benötigen viel Aufmerksamkeit und dann habe ich auch Projekte, die ich nebenbei stricken kann. So kann ich am besten meine wenige Strickzeit effizient nutzen.

 

Wenn du jemanden vom Stricken überzeugen und anstecken möchtest … was würdest du ihm/ihr sagen?

Viele, die nicht stricken können, sind der Meinung, dass man nur Socken und Norwegerpullis stricken kann. Wenn ich dann aber einige meiner Modelle zeige, sind sie ganz überrascht, wie zeitgenössisch das Handwerk Stricken sein kann.

Ich würde ihm/ihr alles das erzählen, was ich hier schreibe.

 

Hast du persönliche Geheimtipps? Lieblings-Designer? Lieblings-Wolle? Lieblings-Podcasts? Oder andere Lieblings-Sachen?

Ich bin absolut von den GOTS zertifizierten Garnen von der Firma BC Garn überzeugt.

Ausserdem bin ich ein grosser Fan von pflanzengefärbten Garnen, wie zum Beispiel von Tatiana @openstudio79, die in Palma ein wunderschönes Atelier führt. Ich habe sie Anfang des Jahres besuchen können.

Ich bin ganz ehrlich: Zeit für Podcasts habe ich leider nicht. Wenn ich Zeit habe, dann muss ich mich auf das Schreiben meiner Anleitungen konzentrieren und kann nicht nebenbei etwas hören.

Ich mag Designer, die neue Sachen zeigen, die experimentieren und das Stricken „weiterentwickeln“ und nicht wieder einen Rundpassenpullover nach dem nächsten als Anleitung herausbringen.

 

Was sind deine Wünsche und Pläne für die Kreativ-Zukunft? Oder was wünschst du dir von der Kreativ-Welt?

Ich würde mir wünschen, dass sich viele Stricker/innen trauen nach meinen Anleitungen zu stricken. Ich lese zu oft, dass jemand sich lange Zeit nicht getraut hat ein Modell von mir nachzustricken und dann, wenn es soweit ist, absolut begeistert ist. Es ist eine andere Herangehensweise, eine andere Konstruktion, die auch eine andere Anleitungsart benötigt. Man muss sich einfach nur trauen und sich darauf einlassen!

 

Gibt es denn schon eine kleine Vorschau, was es in der nächsten Zeit so Neues gibt? Kleine Geheimnisse, die gelüftet werden können? Dinge, die wir unbedingt wissen müssen, worauf wir uns in diesem Jahr freuen können?

In den kommenden Tagen wird die Anleitung für die Marajacke aus Mohair (#marajackemohair) und das Marakleid (#marakleid) veröffentlicht.

Danach wird ein Sommertuch (#loretuch) & ein Top (#caratop) aus Leinen als Anleitung erscheinen.

Und im August wird es auch ein Männermodell geben: ein Tuch. Darüber freue ich mich schon jetzt sehr!

Im Spätsommer kommt ein Pulli, der sowohl meine nahtlose Konstruktion aufweist als auch Fair Isle Muster beinhalten wird. Denn dann kommen zwei sehr tolle Stricktechniken zusammen.

Im Herbst wird es eine längere, dezent farbige Strickjacke geben, der die beliebte #marajacke als Vorbild stand. Nach einer langen Version der #marajacke haben sehr viele gefragt ;-)

Und wie schon vorhin erwähnt, wird es von mir ein zweites Buch geben.

Ausserdem habe ich für ein grosses amerikanisches Wollunternehmen ein Babymodell entwickelt, das nächste Jahr veröffentlicht wird. Darüber freue ich mich auch sehr!

 

Warum ist dein gewähltes „Montags-Muster“ dein Lieblingsmuster?

Ich mag sehr gerne Muster, die optisch präsent und dabei einfach zu stricken sind. Ich bin immer fasziniert, was nur rechte und linke Maschen für unterschiedliche Oberflächenstrukturen erzeugen können.

Dieses Muster ist aus der Cara-Kollektion für Damen (#carajacke, #caratop aus Mohair & Leinen) und Carla-Kollektion für Babys & Kinder (#carlaweste und #carlajacke). Viele Kollektion überkreuzen sich: das heisst, dass es sowohl Baby- & Kindermodelle als auch Damenmodelle aus der gleichen Linie gibt.

 

 

„Karo-Muster“

Ein Vielfaches von 5 M, also 5, 10, 15 usw.; Musterrapport von insgesamt 10 Reihen.

 

Auf der VS = 1., 3., 5., 7., 9.: alle M re

Auf der RS = 2., 4., 6., 8. R: *1 M re, 4 M li*; in der 10. R: alle M re

 

 

Wo bist du überall zu finden?

Webseite/Onlineshop „Stricken ohne Naht“: https://www.strickenohnenaht.com

Webseite „Irina Heemann – findest handmade knitwear“: http://irinaheemann.com/seiten/55.html

Instagram: https://www.instagram.com/stricken_ohne_naht/?hl=de

Facebook: https://www.facebook.com/strickenohne.naht.5

Ravelry: https://www.ravelry.com/designers/irina-heemann

Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCboSiuGV0_k_81Mvs1W9U8g

 

Liebe Irina, vielen herzlichen Dank für das sehr nette, äußerst interessante und so ausführliche Interview. Ich freue mich schon auf all die Dinge, die bald von dir kommen.

 

Viel Spaß beim Ausprobieren und Nachstricken!

Ich wünsche euch einen guten Start in die Woche.

 

PS: Ich freue mich natürlich sehr über Fotos von euren Montags-Mustern … verlinkt doch einfach eure Bilder und Beiträge bei Instagram und Facebook mit #montagsmuster  … dann finde ich euch. 😉

 

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