Montags-Muster #34 – Interview mit „The Knitting Me“

Montags-Muster #34 – Interview mit „The Knitting Me“

Guten Morgen, ihr Lieben!!!

Es ist Dezember!!! Und der Start in den viel besagten Monat, dem ein großer Zauber innewohnt, könnte nicht aufregender sein.

Die Adventskalender sind wieder prall gefüllt und Tag für Tag gibt es eine kleine Überraschung. Eine sehr schöne Tradition … nicht nur für die Kleinen. :-) Außerdem war bereits der 1. Advent und nun ist die Vorweihnachtszeit auch offiziell eingeläutet. Die erste Kerze brennt, die Weihnachtsdeko hat ihren Platz gefunden, vielleicht habt ihr auch schon die ersten Plätzchen gebacken … es duftet weihnachtlich, die Christkindlmärkte haben alle offen, die Häuser sind schön beleuchtet. Ja, der Dezember ist etwas Besonderes.

Und traditionell gibt es bei mir am ersten Montag im Monat auch immer ein Interview. So natürlich auch heute. :-)

 

Heute möchte ich euch Bettina von „The Knitting Me“ vorstellen:

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Liebe Bettina, ich freue mich sehr, dich heute als meinen Montags-Muster-Gast begrüßen zu dürfen. Wir haben uns Anfang des Jahres kennengelernt, als ich für dich den „Honeybee’s Favourite Loop“ teststricken durfte. Uns verbindet – und daraus können wir wohl kein Geheimnis machen – die Stricksucht und auch ein Lebenseinschnitt und ein Grund warum wir beide wohl so gerne stricken und somit auch unseren Mamas „nacheifern“. Und natürlich auch das designen. ;-) Und vielleicht ja auch noch mehr … deshalb freue ich mich sehr, dich interviewen zu dürfen.

 

– Viele kennen dich ja bereits von deinem Label „The Knitting Me“, aber für alle, die dich nicht … oder nicht so gut kennen, stelle dich doch bitte kurz vor. Wer bist du? Wo kommst du her? Was machst du so? 

Ich bin Bettina, 40 Jahre jung, geboren in der Nähe von Salzburg (ich glaube, da hast du geheiratet, oder?) und aufgewachsen im Stubaital, also in Tirol. Zum Leben habe ich mir Innsbruck ausgesucht oder umgekehrt, das weiß ich nicht so genau. Ich liebe diese Stadt. Ich habe 2 ältere Schwestern, eine davon lebt in Florida, deshalb bin ich dort sehr oft, die zweite in Kärnten. Ich lebe alleine in einer ganz tollen, kleinen Altbauwohnung mitten in der Stadt und teile meine diversen Leidenschaften mit meinem ziemlich bunten Freundeskreis.

 

– Du bist unter deinem Label „The Knitting Me“ unterwegs. Wie kam es zu diesem Namen? Die Stricksucht hat dich ja auch fest im Griff … wie lange strickst du schon? Wer hat es dir beigebracht? Was fasziniert dich so am Stricken?

Der Name war so eine spontane Eingebung. Ich habe da gar nicht lange gesucht oder groß darüber nachgedacht, er war plötzlich da und hat gesessen. The Knitting Me ist die Möglichkeit mein Strickendes Ich nach Außen zu tragen und meine Leidenschaft mit einer Community zu teilen.

Fest im Griff ist gut … ja, das hat sie mich wohl. Keine Ahnung wann und ob das wieder aufhört. Gelernt habe ich das Stricken wie so viele in der Schule, vorgelebt bekommen habe ich es von meiner Mama. Die hat gestrickt wie eine Künstlerin. Sie war einfach perfekt, deshalb habe ich auch lange vom Stricken Abstand genommen. Die Latte hing einfach zu hoch. Was ich heute schade finde, ich hätte gerne mehr mit meiner Mama gestrickt und von ihr gelernt.

Vor ca. 8 Jahren habe ich dann wieder mit kleinen Projekten zum Stricken gefunden, weil es mich als Handwerk schon immer fasziniert hat. Das Material Wolle, das Werkzeug, die Muster, hach. Ich kann mich an so viele schöne Momente erinnern, die ich mit meiner Mama im Wollladen verbracht habe. Die vielen schönen Farben und die intensiven Gespräche zwischen meiner Mama und der Verkäuferin über Materialien, passende Nadeln, Maschenproben und geschätzten Materialverbrauch, diese aufregenden Fachsimpeleien zu den so komplizierten Anleitungen. Und dann zu beobachten, wie das Strickstück daheim wächst und wächst, bis ich es dann endlich voller Stolz tragen konnte. Das wollte ich dann doch auch alles haben. Es ist so ein beruhigendes und doch auch herausforderndes Handwerk mit so vielen Möglichkeiten, sich kreativ auszutoben.

 

– Wir sind ja auch Design-Kolleginnen. Was hat dich zum designen „getrieben“? Was designst du und wo gibt es deine Anleitungen? Woher stammen deine Ideen für deine Anleitungen? Wodurch wirst du inspiriert?

Wie in allem in meinem Leben, hat mich auch hier die Herausforderung getrieben. Ich möchte mich immer weiter entwickeln, mir wird schnell langweilig und setze mir ständig neue Ziele (ganz schön anstrengend manches Mal). Ich habe das Stricken mit Pulswärmern und Mützen begonnen, das war mir irgendwann nicht mehr genug. Dann kam ein Lace Schal, danach mein erstes Dreieckstuch (auch mit Lace). Immer musste es ein bisschen mehr Herausforderung sein. Entweder waren es Form oder Muster, die neu für mich waren. Und irgendwann war der logische nächste Schritt dann der in Richtung Entwicklung eigener Designs … die ultimative Herausforderung sozusagen! Und noch dazu eine, die nie endet. Jedes Design verlangt ja wieder nach etwas Neuem.

Meine Inspiration hole ich mir aus der Natur, aus spannenden Farbzusammenstellungen, aus Mustern, aus Schnittformen oder von anderen Kleidungsstücken …. Ich wage mich an alles: Mützen, Pulswärmer, Tücher, Schals, Loops, einen Cardigan hab ich auch schon entworfen und umgesetzt, da scheue ich mich noch so ein bisschen vor der Anleitung in mehreren Größen, aber so wie ich mich kenne, wird das vielleicht auch nicht mehr lange dauern … mal sehen. Ich lass mich überraschen und überrasche euch dann vielleicht gleich mit.

 

– Wie läuft bei dir der Prozess des designens ab? Hast du ein genaues Bild vor Augen? Oder ergibt sich das Schritt für Schritt? Arbeitest du mit einem Mood-Board?

Manchmal beginnt ein Design bei einem Muster, manchmal mit einer wunderschönen Wolle, manchmal am Papier, manchmal entsteht sie aus einem Projekt heraus, an dem ich gerade arbeite. Der Prozess gestaltet sich immer anders. Nie ist einer wie der andere und das entspricht genau meiner Persönlichkeit und dem, was das Designen für mich so reizvoll und spannend macht. Es ist nie ein bewährter Prozess, den ich abspule, sondern ein sich stetig entwickelnder, der mich immer neu fordert und in dem ich Neues dazu lerne. Das macht mich glücklich und ich hoffe, das sieht man in meinen Designs.

 

– Du verstrickst ja auch viel unterschiedliche Wolle. Hast du eine Lieblingswolle? Verstrickst du auch viel handgefärbte Wolle? Hast du da eine Lieblings-Färber/in?

Seitdem ich letztes Jahr das erste Mal auf einem Yarn Festival war – das war in Berlin mit den Strickelfen (ein liebes Hallo an dieser Stelle), bin ich den Handfärbern verfallen. Ich stricke zu 80% mit diesen wundervollen Garnen und ich liebe jeden einzelnen Strang, den ich wohl überlegt in mein Täschchen oder den Warenkorb lege. Ich habe in dieser Zeit so viele tolle Labels kennen gelernt, es wäre fast schade, nur ein paar zu nennen. Aber ich denke den ersten Kauf merkt man sich und das waren drei Stränge von Handdyed Berlin, daraus habe ich einen La Crau von Mayrlind gezaubert. Ein tolles Label. Ganz besonders liebe ich das österreichische Label positive ease, Sue’s Farben sind eine Offenbarung. Und die Garne der lieben Melinda von Samelin Dyeworks, und, und, und, … wer meinem Instagram Feed folgt, weiß eh, wen ich lieb habe. Scrollt euch einfach durch.

 

– Hast du persönliche Geheimtipps? Was magst du besonders gerne? Strickst du am liebsten kleine Accessoires, oder lieber große Projekte (Tücher, Pullis, Jacken)?

Mein ganz geheimer Tipp für alle, die sich wünschen, so stricken zu können wie ich: EINFACH ANFANGEN UND MACHEN! Traut es euch zu, dann schafft ihr das! Ich weiß es so genau, weil ich auch nicht als Meisterin vom Himmel gefallen bin, sehr an mir gezweifelt habe und mir alles erarbeiten musste. Mit Geduld, Leidenschaft zum Handwerk und viel Übung können wir alle wunderschöne Stücke zaubern, Lace-Muster bezwingen, die Toe-up Socke meistern und das Brioche für uns erobern. Nichts ist zu schwer, manches braucht einfach seine Zeit. Und: man muss nicht alles können, das eine oder andere kann man auch auslassen und sich auf das konzentrieren, was uns Spaß macht.

Ich stricke alles gerne. Von kleinen Accessoires wie verspielten Pulswärmern bin hin zu Kleidern. Ja, ich habe eine Leidenschaft zu großen Tüchern, weil ich sie halt auch jeden Tag trage und ich der Meinung bin, dass sie das großartigste Accessoire sind, das es gibt. Formen, Farben, Muster, … Ende nie. Und was die Pullis und Jacken betrifft – da bin ich immer ganz froh, dass ich Kleidergröße 34 trage …

 

– Wie wählst du die Farben für deine Projekte aus? Greifst du – wie so viele – immer zu den gleichen Lieblingsfarben oder experimentierst du da auch mal?

Ich  L I E B E  Farben. A L L E. A L L E. A L L E. Farben sind für mich ganz wichtig. Sie drücken meine Stimmung aus, sie schreien oder sie harmonieren. Sie finden einen Bezug zur Natur oder erinnern an einen Bonbon-Laden. Sie wecken Emotionen, beruhigen oder regen auf. Es gibt nichts Schöneres für mich, als mich in einen Wollladen zu stellen und wie wild zu beginnen, Farben miteinander zu kombinieren. Manche Farben sind einzeln unscheinbar, erst in der Kombination mit einer anderen erwachen sie zum Leben. Das finde ich unglaublich faszinierend. Ich finde es eine unglaublich schöne Beschäftigung, die perfekte Farbkombination für ein Tuch auszuwählen. Da muss es gar nicht sein, dass ich die Wolle dann selber mit nach Hause nehme, ich mache das auch leidenschaftlich gerne für andere. Glück pur!

 

– Hast du Lieblings-Designer? Lieblings-Wolle? Lieblings-Podcast? Oder andere Lieblings-Sachen?

Einen Lieblingsdesigner habe ich eigentlich nicht. Ich verbinde einige aber mit schönen Meilensteinen in meinem Strick-Leben. Die liebe rosa p. hat mich vor 8 Jahren wieder zum Handarbeiten geführt (Danke dafür, Rike). Ein Design von Mairlynd, der Drachenfels, hat mich mit den Strickelfen verbunden (Hallo Strickelfen :*). Remade by Hand hat mich zum Designen gebracht (thanks Erin, you rock).

Ich liebe reine Schafwolle. Sie ist für mich eines der schönsten Naturmaterialien, die es gibt. Sie beruhigt, wärmt und erdet. Ich bin aber eine Mimi, deshalb verstricke ich für mich am liebsten Merino, weil sie sich für mich am Körper einfach am besten anfühlt. Ich liebe und verarbeite aber auch gerne robustere Qualitäten. So wie die Wolle von Daniel Grosse, das ist eine wunderschöne, hochwertige Wolle, aber halt eine, die (mich) piekst! Nichts desto trotz, erinnert sie mich an Früher mit einem Touch Zukunft.

Mein Lieblings-Podcast? Muss ich das noch sagen hier? FRICKELCAST rules, yeah! Das ist der einzige, den ich regelmäßig aufsauge. Danke Jane & Steffi, dass ihr so unermüdlich für mich (und für alle anderen ja auch) durch die Lande zieht und mir sagt, was so los ist auf dem Planeten Wolle!

Und sonst? Ich esse für mein Leben gerne gut, bei Nimm Zwei Lachgummi werde ich leider sehr, sehr schwach und ich habe einen Faible für Schuhe und Taschen … und ich mag handgeschöpfte Seife so gerne … die riecht so gut :)

 

– Du hast vor Kurzem das Wundervoll – einen kreativen Coworking-Space in Innsbruck eröffnet. Erzähl doch mal ein bisschen davon. Wie bist du auf diese Idee gekommen? Worum geht es da? Für wen ist das was?

Ui, da muss ich aber ausholen. Die Idee eines Kreativhubs für Freiberufler aus den kreativen Branchen schleppe ich schon seit Jahren mit mir rum, ich komme ja aus der Tiroler Startup Szene. Ich bin der Meinung, dass man als Selbstständiger Einzelkämpfer weniger erreichen kann als in der Gemeinschaft. Wir brauchen einander, um zu wachsen und uns und unsere Unternehmungen voran zu treiben und weiter zu entwickeln. Dazu ist aus meiner Sicht ein gemeinsamer Ort notwendig, in dem wir genau das erreichen können: persönliches und wirtschaftliches Wachstum. Im letzten Jahr hat sich dann die Chance aufgetan, diese Vision mit einem Investor in die Realität umzusetzen. Das war ein großes Glück und ich frag mich zur Zeit gerade, wo das wohl noch hinführt …?

Das Wundervoll ist ein Ort, von dem aus kreative Köpfe – vom Architekten bis hin zum Webdesigner ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit nachgehen können. Repräsentativer Raum und Büroinfrastruktur wird geteilt, es entsteht eine auf gemeinsamen Werten gestützte Community und ein unterstützendes Netzwerk. Hier können Synergien genutzt und Kooperationen aufgebaut werden. Die Kommunikationswege sind kurz, die Austauschmöglichkeiten groß. Man kann im Wundervoll einen fixen oder flexiblen Schreibtisch mieten – kurzfristig für einige Stunden oder langfristig für mehrere Monate oder Jahre.

 

– Außerdem bist du Initiatorin und Gastgeberin der FuckUp Nights in Innsbruck. Was ist das? Wie läuft so ein Abend ab?

Ich bin vielseitig, gell? Merke das gerade, wo ich hier so deine Fragen beantworte. Die Fuckup Nights sind eine weltweite Bewegung, die Geschichten übers Fehler machen und Scheitern auf die Bühne bringt.

In regelmäßigen Abständen treffen wir uns in einer coolen Location, trinken Bier und sprechen offen über Dinge, die in den Sand gesetzt wurden. An jedem Eventabend stehen 3 Leute auf der Bühne und erzählen anhand von 10 Bildern in 15 Minuten über ihr „Fuckup“. Vor allem aber darüber, was sie daraus gelernt haben und wie sie daran gewachsen sind. Danach hat das Publikum die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Die Leute auf der Bühne sind großartig, der Abend meist mit ganz viel Humor gespickt und ich habe gelernt, dass Gescheiterte einfach wahnsinnig viel zu erzählen haben, woraus es unglaublich viel zu lernen gibt. Wir müssen als Gesellschaft lernen, Fehler als Chance wahrzunehmen. Ich möchte nicht in einer Welt leben, in der wir Dinge nicht tun, weil wir Angst davor haben, Fehler zu machen. Ich möchte in einer Welt leben in der wir TUN und aus den Fehlern, die dabei passieren, LERNEN!

 

– Du scheinst ein kreatives Genie zu sein … so viele Ideen, so viele unterschiedliche und spannende Projekte. Wie bekommst du das zeitlich alles hin? Und wie setzt du da die Prioritäten? Dein Tag hat doch auch nur 24 Stunden … wie schaffst du es, alles unter einen Hut zu bekommen?

Keine Ahnung. Manchmal frage ich mich selber, wie ich das alles unter einen Hut bringe. Aber ich achte auch darauf, dass die Projekte sehr stark ineinander greifen, sich sehr viele Synergien ergeben. Die Fuckup Night passt gut zum Wundervoll. Dort kann ich meine Anleitungen schreiben und mich zur gleichen Zeit um meine Community kümmern. Der Aufbau meiner Strick-Community lehrt mich jeden Tag wie wichtig es ist, Kooperationen zu leben und dass man gemeinsam stärker ist. Das passt doch alles perfekt zusammen, ist doch eh nur EIN großes Projekt, oder? Die Leidenschaft mit der ich die Dinge tue, die mir wichtig sind, gibt Kraft und Energie.

Das heißt aber nicht, dass auch ich manchmal müde und erschöpft bin, inne halten und auf mich aufpassen muss. Das ist gar nicht so leicht, wenn man noch so viel erreichen will. Meine Devise ist eins nach dem anderen, 100% geben sich aber nicht von anderen hetzen lassen, Pausen einlegen, Geduld aufbringen – die Zeit für Dinge kommt, wenn die Zeit dafür reif ist, oft ist das Pushen der falsche Weg. Prioritäten setzen sich oft selber … oder man tut halt einfach mal gerade das, was einem zu diesem Zeitpunkt am besten tut und am meisten Energie bringt. Das macht zusätzliche Energien frei, für Dinge, die halt auch sein müssen … die Buchhaltung zum Beispiel … bäh!

Und: man ist im Leben nicht alleine, Herausforderungen sind dazu da, sie GEMEINSAM zu nehmen. Und ich habe in allen meinen Projekten Menschen, die mich unterstützen und bin immer auf der Suche nach Kooperationen.

 

– Was sind deine Wünsche und Pläne für deine Kreativ-Zukunft?

Ganz viel Zeit mit wundervollen, kreativen Menschen zu verbringen und gemeinsam Projekte zu entwickeln. Und Wolle, gaaaanz viel Wolle …

 

– Warum ist dein gewähltes „Montags-Muster“ dein Lieblingsmuster?

Tja, weil es zeigt, dass Fehler machen auch immer Positives mit sich bringt. Das schließt den Kreis wieder zu den Fuckup Nights. Aus Fehlern entstehen Innovationen. Das Muster ist nämlich daraus entstanden, dass ich den Broken Seed Stitch stricken wollte. Habe die Anleitung aber nicht genau genug gelesen (das passiert mir ganz oft …) und daraus ist dieses Muster entstanden. Es ist die Basis für mein erstes Tuch-Design, den Retro Rib Shawl. Ich mag dieses Muster, seine Einfachheit. Die Struktur, die aus dem Zusammenspiel von rechten und linken Maschen entsteht. Die Möglichkeit, die es bietet, mit Farben zu spielen.

 

Grundmuster in der Runde:

Das Muster wird in Streifen (2 Farben im Wechsel) gestrickt.

 

Eine gerade Anzahl an Maschen anschlagen, teilbar durch 2.

 

Runde 1: (Farbe A, natur): alle Maschen rechts
Runde 2: (Farbe B, grau): 1 M re, 1 M li

Diese 2 Runden laufend wiederholen

Das Muster macht sich besonders gut für Socken :) Einfach die bestsitzende, euch vertraute Grundsocke (Bündchen, Ferse, Spitze) verwenden und den Retro Rib Stich einarbeiten. Viel Spaß!

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Wo bist du überall zu finden:

Website: www.theknitting.me oder aber www.daswundervoll.at

Ravelry: www.ravelry.com/designers/the-knitting-me

Instagram: @the_knitting_me

Facebook: @theknittingme

 

Liebe Bettina, vielen herzlichen Dank für das Interview und die Preisgabe deines Lieblingsmusters!

Viel Spaß beim Ausprobieren und Nachstricken !

 

PS: Ich freue mich natürlich sehr über Fotos von euren Montags-Mustern … verlinkt doch einfach eure Bilder und Beiträge bei Instagram und Facebook mit #montagsmuster  … dann finde ich euch. 😉

 

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Von |2018-12-01T15:42:43+00:00Montag, 3. Dezember 2018|Allgemein, Anleitung, DIY, Do it yourself, Interview, Montagsmuster, Stricken, Wolle|0 Kommentare

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