Manchmal ist es einfach Liebe auf den ersten Blick

Kennst du das?

Du gehst irgendwo hin, siehst etwas und obwohl du längst wieder zuhause bist, lässt es dich einfach nicht mehr los.

Mir passiert das regelmäßig. Mit Wolle. Klingt komisch, ist aber so.

Ich sehe irgendwo einen luxuriösen Strang, streiche einmal drüber, nehme ihn vielleicht kurz in die Hand und kuschle mit ihm … und zack. Er hat sich in meinem Kopf festgesetzt. Tage später denke ich immer noch daran.

Und jetzt kommt’s.

Offenbar passiert mir das inzwischen auch mit Brillen.

Seit meinem ersten spontanen Besuch bei Brillenwerk München gingen mir die dortigen außergewöhnlichen Brillengestelle einfach nicht mehr aus dem Kopf. Keine 08/15-Modelle, sondern genau diese besonderen Fassungen, bei denen ich sofort denke: Die hat eben nicht jeder. Und genau dieses „nicht mainstream“ gefällt mir!

Also habe ich nicht lange gefackelt.

Ein paar Klicks später hatte ich ein Termin gebucht. Online, schnell und unkompliziert: Brillenberatung inklusive Sehtest.

Und ich war tatsächlich ziemlich gespannt. Denn eins wusste ich schon nach meinem vorherigen Besuch: Der erste Besuch war reiner Zufall, der jetzige Besuch volle Absicht!

Schon wieder dieser freundliche Empfang

Mein zweiter Besuch begann eigentlich genauso wie der erste. Ich betrat den Optikerladen und wurde wieder unglaublich herzlich empfangen.

So ein Empfang macht einfach etwas mit mir. Ich fühlte mich willkommen und nicht wie der „nächste Kunde“, der möglichst schnell abgearbeitet werden muss.

Natürlich gingen meine Augen sofort wieder auf Wanderschaft.

Wo war sie denn?

Diese eine Brille, die mir beim ersten Besuch sofort ins Auge gefallen war. Doch zunächst habe ich sie schnell wieder vergessen und begann erst einmal ausgiebig zu stöbern.

Und mit ausgiebig meine ich wirklich ausgiebig.

Ich durfte sämtliche Schubladen aufziehen, mich durch die Auslagen wühlen, verschiedenste Formen ausprobieren und einfach alles aufsetzen und ausprobieren. Genau so liebe ich das.

Denn ich wollte diesmal bewusst Brillen aufsetzen, die so gar nicht Mainstream sind.

Einfach mal schauen, was passiert. Und ich sag dir … da haben die Mitarbeiter plötzlich Modelle aus den Ecken gezaubert, bei denen ich nur dachte:

„Okay… wie cool ist die denn bitte?“

Verrückte Formen. Besondere Farben. Hersteller, von denen ich noch nie gehört hatte. Eine Auswahl, die mich dann ehrlich gesagt fast ein bisschen überfordert hat.

Denn ich suche ja grundsätzlich immer nach dem Besonderen. Und nur nach genau der einen Brille.

Etwas, das nicht jeder trägt. Etwas, das sich nach mir anfühlt. Bisweilen ist diese Suche ungefähr so einfach wie die berühmte Nadel im Heuhaufen.

Und manchmal … ist es einfach Liebe auf den ersten Blick. Denn egal, wie viele Brillen ich aufgesetzt hatte:

Ich landete am Ende doch wieder bei genau der einen.

Der Brille, die mir schon beim ersten Besuch sofort aufgefallen war.

Die, die ich bei meinem letzten Besuch kurz aufgesetzt hatte.

Die einfach perfekt saß.

Nicht „ganz gut“. Nicht „passt schon“. Sondern einfach perfekt.

Als wäre sie genau für meine Nase und mein Gesicht gemacht worden. Ein ziemlich verrücktes Gefühl. Aber gleichzeitig auch ein richtig schönes. Als hätte die Brille genau auf mich gewartet.

Damit war tatsächlich der schwierigste Teil für mich schon erledigt. Ich hatte mein Gestell gefunden.

Und dann kam der Sehtest…

Für mich war zunächst die Wahl des Gestells das Wichtigste.

Für den Optikermeister fing die eigentliche Arbeit jetzt erst an.

Denn meine Augen gehören leider auch nicht gerade zur Kategorie „Mainstream“. Ich habe ziemlich viele Dioptrien. Dazu eine ordentliche Hornhautverkrümmung. Also so richtig fies.

Und wenn ich ehrlich bin, habe ich in den letzten über 40 Jahren vermutlich schon den einen oder anderen Augenarzt oder Optiker an den Rand der Verzweiflung gebracht. Nicht, weil ich schwierig sein möchte. Sondern weil ich oft nach mehreren Anpassungen trotzdem das Gefühl hatte:

„Irgendwie stimmt da noch etwas nicht.“

Genau deshalb war ich ja hier. Und genau deshalb hat mich dieser Sehtest so beeindruckt. Da wurde nichts „schnell, schnell“ gemacht. Keine fünf Minuten messen und fertig. Ganz im Gegenteil. Immer wieder wurden minimale Veränderungen ausprobiert.

„Noch besser?“

„Oder doch wieder zurück?“

„Wie fühlt sich das an?“

Und ich durfte gefühlt zehnmal zwischen zwei Varianten hin- und herwechseln.

Vielleicht kennst du das selbst.

Dieses:

„War das jetzt gerade wirklich schärfer? Oder bilde ich mir das ein?“

Der Optikermeister blieb dabei die ganze Zeit ruhig. Geduldig. Konzentriert.

Und ich hatte zum ersten Mal das Gefühl, dass es vollkommen in Ordnung ist, wenn ich eben nicht sofort sagen kann, welche Einstellung besser ist.

Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht mehr, wie lange der Sehtest gedauert hat. Gefühlt eine kleine Ewigkeit.

Und dann begann die Beratung…

Ich nehme es gleich vorweg. So eine Beratung habe ich noch nie erlebt.

Wirklich noch nie.

Zuerst wurden mir alle gemessenen Werte erklärt.

Was sich verändert hat.

Warum.

Und was das für mich bedeutet.

Tja und irgendwann fiel dann dieses Wort. Alterssichtigkeit … Lalalalalalala…

Ich hab’s einfach mal kurz überhört. Hilft zwar nichts. Aber versuchen kann man es ja.

Nachdem ich meine kompletten Dioptrienwerte verstanden hatte, ging es plötzlich in eine völlig andere Richtung.

„Was machen Sie eigentlich den ganzen Tag?“

Ich dachte erst: Hä? Was hat das denn jetzt mit einer Brille zu tun?

Aber die Fragen wurden immer genauer und detaillierter.

Arbeite ich viel am Computer?

Wie weit sitzt der Bildschirm entfernt?

Ist der Monitor groß?

Gerade?

Gewölbt?

Lese ich viel?

Wie halte ich Bücher?

Und dann kam die Frage, mit der ich überhaupt nicht gerechnet hatte.

„Sie stricken doch viel, oder?“

Ja. Natürlich.

„Wie weit halten Sie Ihr Strickstück ungefähr von den Augen entfernt?“

Ähm … Keine Ahnung? Darüber hatte ich ehrlich gesagt noch nie nachgedacht.

Und genau da wurde mir klar, worauf das Ganze hinausläuft.

Hier wollte tatsächlich jemand verstehen, wie ich meinen Alltag lebe.

Nicht einfach nur, welche Stärke ich brauche. Sondern wofür.

Wie weit entfernt ist mein großer, gebogener Bildschirm?

Wie arbeite ich?

Wie lese ich?

Wie stricke ich?

Wie viele Stunden sitze ich am Laptop?

Ich fand das unglaublich spannend.

Denn solche Fragen hatte mir tatsächlich noch nie jemand gestellt.

Nach all den Erklärungen kam dann die nächste Überraschung.

Oder nennen wir sie lieber … Hiobsbotschaft.

Ich brauche eine Lesebrille.

Oder alternativ eine Gleitsichtbrille. Na super!!!  Genau das wollte ich eigentlich überhaupt nicht hören.

Denn ich kenne vermutlich niemanden, der nicht mindestens eine Geschichte über Gleitsichtbrillen erzählen kann. Meistens leider keine besonders positive. Wochenlange Eingewöhnung. Kopfschmerzen. Schwindel. „Ich bin damit überhaupt nicht klargekommen.“ … das ist die häufigste Aussage. Die komplette Sammlung an Schauergeschichten eben. Aber gut.

Ich bin grundsätzlich ein Mensch, der sich lieber selbst ein Bild macht, im wahrsten Sinne des Wortes.

Also ließ ich mich erst einmal auf die weitere Beratung ein. Es folgten weitere Messungen. Wo soll mein Sichtbereich liegen? Welche Glasart passt zu meinen Werten? Welche Möglichkeiten gibt es überhaupt?

Im Laufe des Gesprächs wurde dann noch ein Punkt deutlich, mit dem ich überhaupt nicht gerechnet hatte:

Für meinen Arbeitsalltag könnte zusätzlich eine Arbeitsplatzbrille sinnvoll sein.

In dem Moment war ich erst einmal skeptisch. Zwei Brillen? Wirklich? Muss das sein? Genau das wollte ich doch eigentlich vermeiden.“

Aber auch hier wurde mir alles ganz in Ruhe erklärt.

Die Gleitsichtbrille ist mein Begleiter für draußen und den Alltag.

Die Arbeitsplatzbrille ist speziell auf meinen Computerarbeitsplatz abgestimmt.

Auf meinen Bildschirm. Meine Sitzhaltung. Meine Arbeitsentfernung. Und plötzlich ergab das alles Sinn.

Als ich irgendwann auf die Uhr schaute, konnte ich es kaum glauben. Fast drei Stunden.

Drei Stunden beim Optiker!

Hätte mir das vorher jemand erzählt, hätte ich vermutlich gelacht.

Ich hatte mittags kaum etwas gegessen und ehrlich gesagt überhaupt nicht damit gerechnet, so lange dort zu sein. Irgendwann wurde mir dann auch noch leicht schwummrig.

Und was machte das Optiker-Team? Es versorgte mich kurzerhand mit Schokolade. Ich glaube, ich habe gefühlt den halben Schokivorrat vernichtet. Aber danach ging’s mir wieder bestens.

Und irgendwann hielt ich schließlich die beiden Bestellungen in der Hand.

Eine Gleitsichtbrille.

Und eine Arbeitsplatzbrille.

Wenn mir das morgens jemand erzählt hätte, hätte ich ihn vermutlich ausgelacht.

Aber jetzt? Jetzt fühlte es sich einfach richtig an. Warum? Weil ich einfach gut und ausführlich beraten und aufgeklärt wurde.

Ich bin mit einem richtig guten Gefühl nach Hause gegangen.

Nicht nur, weil ich endlich mein „anti-mainstream“ Brillengestell gefunden habe. Sondern weil ich das Gefühl hatte, nach über 40 Jahren tatsächlich einen Optiker gefunden zu haben, der nicht einfach nur Brillen verkauft. Sondern wirklich verstehen möchte, wie ich sehe. Wie ich arbeite. Wie ich lebe. Und genau daraus die passende Lösung entwickelt.

Für mich ist das wahre Kompetenz: nicht das Tempo, sondern die Aufmerksamkeit die mir zuteil wird. Zuhören. Nachfragen. Erklären. Sich Zeit für mich, die Kundin, nehmen.

Jetzt heißt es für mich nur noch warten.

Irgendwann wird mein Handy „Ping“ machen.

„Ihre Brille ist fertig.“

Und ich kann dir jetzt schon verraten: Ich freue mich wahrscheinlich genauso darauf wie auf das Auspacken eines Pakets mit ganz besonders luxuriöser Wolle.

Fortsetzung folgt…


Brillenwerk München
Rosenkavalierplatz 11 – neben der Buchhandlung,
81925 München

www.brillenwerk-muenchen.de/

Instagram: https://www.instagram.com/brillenwerk_muenchen/

Dieser Beitrag enthält Werbung (aus persönlicher Überzeugung).

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